Beim Kauf von einem Carport sollte man sich genügend Zeit nehmen und nicht vorschnell einen Vertrag abschließen. Hier sollte bei der Auswahl doch auf einige wesentliche Details geachtet werden, damit der Besitzer auch lange Zeit Freude an seinem neuen Carport hat. Welche Vorteile ein Carport bietet und worauf bei der Auswahl zu achten ist, soll hier näher erläutert werden.
Die Vorteile beim Carport
Im Frühjahr kann das Auto unter einem Carport wesentlich besser vor Pollen, Blütenstaub und Co. geschützt werden, als wenn es ganz im Freien stehen würde. Gut geschützt befindet sich das Fahrzeug im Sommer unter dem Carport und heizt sich nicht so schnell auf, auch die UV-Strahlen können den Lack nicht so schnell ausbleichen. Herabfallende Blätter und Äste können dem Auto im Herbst nichts anhaben, wenn es unter dem Carport geparkt ist. Ebenso ist es vor starken Regenfällen oder sogar Hagel bestens geschützt. Ist der Carport direkt an das Haus angebaut oder mit Seitenwänden ausgestattet, so kann der Wagen selbst im Winter eisfrei bleiben, zumindest kann er nicht einschneien.
Auf die Abmessungen achten
Ein besonderes Augenmerk sollte auf die Abmessungen des Carports gelegt werden, oftmals wird die Breite des Unterstands mit der Durchfahrtsbreite gleichgesetzt. Allerdings ist dem nicht so, denn hier müssen noch die Pfosten eingerechnet werden. Hierbei sollte der Innenabstand der Pfosten beachtet werden, denn das ist das Maß für die wirkliche Durchfahrtsbreite. Ebenfalls ist die Höhe des Carports nicht gleich die Einfahrtshöhe für das Fahrzeug, sondern müssen auch hier einige Zentimeter abgezogen werden. Die Tiefe des Unterstands entspricht der Einfahrtstiefe, sofern keine Rückwand vorhanden ist. Bei den Beschreibungen der Carports werden von den Herstellern die Durchfahrtshöhe, die Durchfahrtsbreite und die Einfahrtstiefe extra angegeben.
Die Pfostenstärke und die Pfostenträger
Damit die Konstruktion den nötigen Halt und Stärke erhält, ist die Pfostenstärke entscheidend. Nicht nur aus optischen Gründen, sondern gleichermaßen aus statischer Sicht sollte die Pfostenstärke nicht das Maß von neun Mal neun Zentimetern unterschreiten. Nur so kann der Unterstand für das Auto ausreichend Stabilität erhalten.
Die Pfostenträger können entweder einbetoniert oder eingeschraubt werden, was besonders vorteilhaft ist. Damit wird ihnen zum Einen eine lange Lebensdauer gewährt und zum Anderen wird somit eine hohe Stabilität erzielt.
Verschiedene Dacheindeckungen
In der Regel bieten die Hersteller von Carports eine standardmäßige Dacheindeckung mit an, die gleich im Preis mit enthalten ist. Dabei kommt natürlich die günstigste Variante zum Einsatz, für eine höherwertige Dacheindeckung muss dann mit einem Aufpreis gerechnet werden. Die preiswerteste Alternative ist hierbei Kunststoff, was jedoch nicht Jedermanns Geschmack ist. Ebenso gibt es noch Aluminium, welches den Vorteil der Bruchsicherheit bietet. Aber auch gegen Hitze ist es resistent und hält genauso unbegrenzt der UV-Strahlung stand. Des Weiteren kann für das Dach noch Holz gewählt werden, was vorteilhaft bei Niederschlägen ist. Denn Holz ist die leiseste Variante für die Dacheindeckung.
Die Dachform und Schneelast
Es gibt verschiedene Formen, die für das Dach ausgewählt werden können. Hier sollte die Dachform ausgewählt werden, die zum Haus und gleichermaßen zur Umgebung passt. Somit können der Carport und das Haus eine Einheit bilden, die sich harmonisch in das Umfeld einfügt. Bei der Auswahl der Dachform, sollte gleichfalls bedacht werden, dass sie für die maximale Schneelast des Unterstands entscheidend ist.
Unbedingt sollte auf die entsprechend hohe Schneelast bei der Auswahl der Dachform geachtet werden. Diese ist abhängig von der geografischen Lage, wo der Carport aufgebaut werden soll. In Deutschland gibt es fünf verschiedene Schneelastzonen.
Die unterschiedlichen Holzarten
Carports sind in unterschiedlichen Holzarten erhältlich, wie als imprägniertes Nadelholz, das nach einigen Jahren neu behandelt werden muss, um eine optische Auffrischung zu bekommen. Anders hingegen sieht es bei Lärche und Douglasie aus, im Laufe der Jahre erhält es eine grau-silbrige Oberfläche, die edel schimmert. Werden in regelmäßigen Abständen hier Lasuren aufgetragen, so kann der rötliche Schimmer des Holzes erhalten werden. Für einen deckenden Anstrich ist das Leimholz die perfekte Grundlage. Außerdem weist es nur eine geringe Rissbildung auf und ist verwindungsarm.
